Bondage – das ist das erste Wort im allgegenwärtigen Akronym „BDSM“ und steht für Fesselspiele, die in der Regel mit sexuellen Praktiken einhergehen. Wie Bondage funktioniert und was vor allem Anfänger beachten müssen, erfährst du hier. Außerdem haben wir drei heiße femtasy Erotikgeschichten für dich, die deine Fantasien rund um Bondage und BDSM mächtig in Fahrt bringen.

Bondage-Tipps für Anfänger: Welche Art soll es sein?

Die Kunst des erotischen Fesselns hat ihren Ursprung in japanischen Traditionen. Dort ist die Praktik unter dem Begriff „Shibari“ zusammengefasst und ist aus der militärischen/polizeilichen Fesseltechnik „Hojojutsu“ entstanden. Allein innerhalb der Shibari-Praktik existieren zahlreiche Knoten- und Fesseltechniken. Dabei unterscheidet sich das westliche Bondage teilweise vom japanischen Pendant. Bevor du dir mit deinem Partner, deiner Partnerin oder ganz für dich Gedanken über mögliche Fesselspiele machst, solltest du die unterschiedlichen Bondage-Arten kennen.

Hier kommt es vor allem auf deinen persönlichen Sinn und Zweck von Fesselspielchen an. Erregt dich die Vorstellung, bewegungsunfähig zu sein und deinem Partner somit sexuell ausgeliefert zu sein? Oder gehst du so weit, dass du gefesselt und körperlich oder psychisch gefoltert werden willst? Bedenke immer: Viele Fantasien sollten Fantasien bleiben und können in der Realität zum Alptraum werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du dich vor etwaigen Praktiken ausführlich informierst und dir darüber im Klaren wirst, was du ausprobieren willst. Die gängigsten Bondage-Arten sind Zweckbondage, Zierbondage, meditatives Bondage und Folterbondage.

Folterbondage

Die wohl härteste Form des Bondage sollte nur von Fortgeschrittenen BDSM-Partnern ausgeübt werden. Denn hier kommt es nicht nur auf eine makellose und sichere Knoten- und Fesseltechnik an, die sich schnell lösen lässt, sondern auch auf großes Vertrauen, Empathie und psychische Stabilität. Folterbondage hat zum Ziel, die Sub, beziehungsweise den Bottom (der devote Part des Spiels) in eine schmerzhafte, hilflose Lage zu versetzen. Oft sind Strafen Teil des Spiels. Dabei können schon Krawatten, Schnürsenkel oder Handschellen als Fesselwerkzeug benutzt werden. Festgebunden an einen Stuhl oder das Bett, wird der Bottom bewegungsunfähig und erwartet in der Regel erregt-ängstlich die körperliche Strafe, die der Dom (dominante Part des Spiels) sich ausgedacht hat. Die erotische Lesung „Wahre Bestimmung“ behandelt Folterbondage intensiv und lässt dich zeitgleich in eine Welt voller Vertrauen, Lust und Liebe eintauchen. Beim Folterbondage kommt es auf wesentlich mehr an als auf puren Schmerz und Bestrafung.

Zweckbondage

Die verbreiteste Form des erotischen Fesselns. Es geht darum, den Sub-Partner bewegungsunfähig zu machen, um ihn dann mit sanftem Spanking (Hintern versohlen) oder sexuelle Praktiken zu benutzen. Diese Form des Bondage ist für Anfänger geeignet. Neben Bondage-Seilen können auch hier wieder Hilfsmittel aus dem Alltag zum Einsatz kommen.

Zierbondage

Diese Form des Bondage erfordert Erfahrung und Kreativität. Gleichzeitig ist das Wissen um den menschlichen Körper unabdinglich, da ein Zierbondage oft über mehrere Stunden getragen wird, um sie beispielsweise auf einer Fetischparty zu präsentieren oder für ein Fotoshooting zur Schau zu stellen. Beim Zierbondage kommen hochwertige Seile und aufwendige Knoten zum Einsatz, die Körperteile ästhetisch betonen oder als Ganzkörper-Werk gebunden werden können. Beim Zierbondage stehen Schmerzen und Unterdrückung zwar im Hintergrund. Dennoch kann der eigentliche Akt des Bindens sehr erotisch und hierarchisch auf beide Partner wirken.

Meditatives Bondage

Diese sehr einfühlsame und intensive Form des Bondage hat zum Hauptziel, die psychische und emotionale Verfassung des Bottoms zu stimulieren. Meditatives Bondage soll aus einer mönchischen Tradition entstanden sein und spielt in der japanischen Shibari-Praktik eine sehr große Rolle. Hier kommt es weniger auf Körperlichkeit oder Schmerzen an, sondern auf psychische Spielchen.

Bondage-Tipps für Anfänger: 2. Material-Wahl

Bondage-Anfänger dürfen sich nach Lust und Laune an dem Material bedienen, was zuhause ohnehin schon vorhanden ist. VonBDSM und Bondage Seil weichen Krawatten bis Strumpfhosen über feste Schnürsenkel, Geschenkband oder Paket-Schnur. Aufpassen sollten Anfänger unbedingt bei klebenden Materialien wie Klebeband, Tesafilm oder Panzer-Tape. Denn der Kleber sollte nicht auf mit der Haut in Kontakt kommen – in erster Linie wegen der chemischen Zusammensetzung, zudem kann beim Ablösen die Haut verletzt werden – das Enthaaren ist dabei kein positiver Nebeneffekt, sondern kann übel enden. Bondage kann schon beim Fesseln mit einfachen Handschellen aus dem Erotik-Fachhandel eures Vertrauens starten. Hier müsst ihr unbedingt darauf achten, dass die Handschellen über eine Not-Entriegelung verfügen, falls der Schlüssel abhanden kommt. Sonst kommt es zur peinlichen Befreiungsaktion im Krankenhaus oder der Feuerwehr – und das wird teuer.

Entgegen dem wohl bekanntesten BDSM-Film „Fifty Shades of Grey“: Kabelbinder solltet ihr nicht verwenden. Sie können die Haut ebenfalls verletzen und unangenehm einschneiden – das hat mit strukturiertem und sicheren Bondage nichts zu tun. Im Fachhandel findet ihr zudem geeignete Bondage-Seile aus Jute oder Hanf – diese hinterlassen auf der Haut jedoch oft Spuren und fühlen sich nicht angenehm an – hier kommt es ganz auf euren Geschmack an.

Bondage muss einvernehmlich sein: Safe Word festlegen

Wir können es nicht oft genug betonen: Für jegliche Spielchen im BDSM-Bereich müsst ihr euch ein prägnantes Safe Word überlegen, das der devote Part zu jeder Zeit des Spiels aussprechen kann. Knebel sind deshalb für Anfänger oder gar fremde Bondage-Partner nicht geeignet. Denkt euch ein Wort aus, das euch sofort in die Realität zurückholt, um die Session schnell zu beenden und den devoten Partner zügig aus seiner misslichen Lage zu befreien. Wörter wie „Nein!“ oder „Stop!“ sind ungeeignet. „Rasenmäher“, „Induktions-Herd“ oder „Mehrfachsteckdose“ sorgen da schon eher für unmissverständliche Kommunikation. Damit das Safe Word nach Möglichkeit während des Spiels nicht zum Einsatz kommt, solltet ihr vorab ausführlich besprechen was No-Go’s sind. Wie weit wollt ihr gehen? Werdet euch unbedingt vor euer Session darüber im Klaren.

Die richtige Bondage-Technik finden

Beim Bondage kommt es zwar auf gekonnte, enge Fesselung an. Viel wichtiger ist jedoch, dass der Gefesselte in Sekunden wieder befreit werden kann. Hier kommt die Kunst des Fesselns zum Einsatz. Es geht nicht darum, zig Mal ein Körperteil zu umwickeln und einfache Knoten zu binden. Es existieren zahlreiche Knoten-Techniken, mit denen eine Schnürung oft mit nur einem Handgriff wieder gelöst ist, obwohl sich der devote Part so fühlt, als käme er aus dieser Situation nur noch sehr schwer heraus. Im Netz solltet ihr euch daher Grundlagen für Bondage-Knoten ansehen. Auf YouTube findet ihr zahlreiche Videos mit Tutorials und Anleitungen. Und jetzt kannst du dir unsere Top-3-Bondage Hörgeschichten anhören, um deine Fantasie anzuregen oder einfach nur das sexuelle Verlangen nach BDSM-Praktiken auszuleben. Wie immer mit Orgasmus-Garantie!

BDSM-Geschichten – Empfehlung #1: Aufregender Mitternachtsbesuch

In unserer ersten Empfehlung für Soft Bondage wird dir einer unserer beliebtesten Sprecher Philippe sinnlich und anregend erzählen, wie er auf dich trifft: „Es ist nicht das erste Mal, dass ich aus dem Fenster sehe und einen Blick auf deinen halbnackten, wunderschönen Körper erhasche. Du gewährst ihn mir, diesen Blick. Du präsentierst dich mir auf der anderen Seite des Hauses vor deinem Fenster, das direkt gegenüber von meinem liegt. Was ist das für ein Spiel, schöne Frau? Weißt du, was es mit mir anstellt, wenn du mich ansiehst, mir unschuldig zuzwinkerst und dich langsam vor mir ausziehst?“

Erlebe, wie es zu heißen BDSM-Momenten kommt. Höre den „Aufregenden Mitternachtsbesuch“ in voller Länge *.

Bondage Empfehlung #2: Die Fotosession

In dieser Erotikgeschichte spricht Samuel deine verborgenen Fantasien an. Was haben ein heißer Fotograf und Bondage gemeinsam? Finde es heraus: „Du hast dir eine Fantasie von mir gewünscht. Und ich will sie dir heute erfüllen. Du träumst schon so lange davon, in sexy Unterwäsche fotografiert und dann gefickt zu werden. Warum hat das nur bisher kein Mann mit dir gemacht? Du vertraust mir mehr als den anderen. Wir kennen uns noch nicht lange, aber da ist dieses Besondere zwischen uns. Wir fühlen uns sicher bei einander, und wir machen uns gegenseitig so unendlich geil.“

Lausche der „Fotosession“ hier in voller Länge *.

Sanft gefesselt: Empfehlung #3 – Ein Seil für dich

Diesmal erzählt dir Ava von einem heißen Bondage-Erlebnis: „Ich darf alles mit dir tun. Das hast du gesagt. Und das werde ich nutzen. Die Tür schließt sich hinter dir. Du bist in meinem Schlafzimmer. Meinem Reich. Hier gehörst du mir. Zieh dich aus. Ja, das musst du selbst tun. Ich will dir zusehen. Deinen heißen Körper genießen. Ich gehe um dich herum. Betrachte dich in der Position, in die ich dich gebracht habe. So gefällst du mir. Ich stehe jetzt hinter dir. Du spürst meinen Atem und etwas Raues an deinen Handgelenken. Es ist ein Seil, mit dem ich sie dir auf dem Rücken zusammenbinde.“

Hör dir an, wie sexy Fesseln sein kann. „Ein Seil für dich“ allein – in voller Länge *.

Noch mehr Erotikgeschichten auf femtasy

Auf unserer Streaming-Plattform findest du hunderte erotische Hörgeschichten, die ganz sicher all deine sinnlichen Fantasien befriedigen werden. Lausche unseren beliebtesten Erotikgeschichten rund um einen heißen Partnertausch oder lerne, wie du deinen Partner mit einem heißen Lap Dance verführen kannst. Auch ganz explizite Sex-Praktiken wie Anal-Sex oder Telefon-Sex kannst du hemmungslos genießen. Noch mehr BDSM-Geschichten findest du hier. Viel Spaß beim Stöbern!

*Hier hörst du in die Geschichte rein. Um die Erotikgeschichten auf femtasy in voller Länge genießen zu können, benötigst du einen Account sowie ein aktives femtasy-Abo.